Wie ich es meiner Freundin erzählt habe

Im folgenden Text möchte ich Euch erzählen, wie ich meiner lieben Freundin Schlubi meine Windelleidenschaft näher gebracht habe. Das Ganze spielte sich im Jahr 2005 ab. Seit Mai waren wir ein Paar und dann…

Viel Spaß beim Lesen!

Spätestens seit meinem schweren Fahrradunfall im Juni dachte ich immer wieder darüber nach, wie ich ihr von meiner bisher geheimen Vorliebe erzählen sollte. In ständig wiederkehrenden Tagträumen malte ich mir in den schönsten Farben aus, wie wunderbar es sein könnte, wenn sie meine Neigungen eines Tages teilen würde. Auf der anderen Seite hatte ich natürlich auch Angst, was passieren würde, wenn sie damit gar nicht klarkäme oder es gar nicht erst versuchen würde, mich so zu akzeptieren.

Also überlegte ich hin und her, wie ich am besten auf das Thema hinsteuern sollte. Einen günstigen Augenblick abpassen, wenigstens die ersten Sätze vorformulieren, um nachher nicht gleich ins Stottern zu kommen. Die Idee, ihr etwas vorzuspielen, was auf irgendeine mehr oder weniger abenteuerliche Weise eine medizinische Indikation für gelegentliches Windeltragen erklären würde, verwarf ich gleich. Ich wollte ja endlich ehrlich sein, ihr alles über mich erzählen. Ich wollte keine Lügengeschichten erzählen, um vielleicht das eine oder andere Mal eine gute Ausrede für das Windeltragen zu haben. Nein, ich wollte viel mehr, ich wollte, dass sie alles weiß, dass ich mich nie wieder vor ihr verstellen muss.
Das eine oder andere Mal fragte ich sie ganz allgemein, was nun wohl wäre, wenn ich da eine gewissen Macke, einen Tick hätte, ob sie mich dann trotzdem lieben würde. Natürlich würde sie – was soll man auch sonst auf solch eine Frage antworten, wenn man gerade frisch verliebt ist?

Eines Tages gingen wir zusammen in einem nahegelegenen See baden. Es war ein herrlich sommerlicher Augusttag und wir alberten im Wasser rum, wie es Verliebte eben tun. Ich stapfte im stehtiefen Wasser herum und trug sie dabei auf meinen Armen. Wir küssten uns und schmusten miteinander. Nach einiger Zeit im kühlen Wasser merkten wir langsam beide, dass die Blase allmählich etwas zu drücken begann. Es war aber noch auszuhalten, und da es ein sehr heißer Tag gewesen war, genossen wir die Abkühlung im Wasser noch etwas länger.
Ich stapfte weiter mit meiner Süßen auf dem Arm herum und spielte das gute alte Oops-ein-Abgrund-Spielchen und wir tauchten beide unter. Als wir wieder auftauchten, mussten wir beide so lachen, dass sie schließlich herausprustete, sie würde gleich lospullern, sollte ich das noch einmal machen…

Am Abend dieses Tages muss ich wohl wieder einmal still vor mich hin gegrübelt haben, denn sie fragte mich, was denn mit mir los sei. Ich hätte gar nicht gedacht, dass sie mir das anmerken würde und wiegelt nur ab. Ich sei müde und es sei nix, sie solle sich keine Sorgen machen.

Am nächsten Abend wieder das gleiche Spiel. Zwischendurch hatte ich wieder ergebnislos darüber nachgedacht, wie ich wohl am besten anfangen sollte, ihr das Ganze zu erklären.
Diesmal wirkte sie aber wirklich besorgt und bohrte immer wieder nach. Schließlich gab ich nach und holte einmal tief Luft. Mein Puls schnellte bestimmt auf 180 und die Gedanken überschlugen sich plötzlich. Wie sollte ich das nun erklären? Wie anfangen? Wie würde sie reagieren? Was würde ich tun, wenn sie eher ablehnend reagieren würde?
Ich zog sie zu mir auf unser Schlafsofa, das uns als Bett diente, und nahm sie in den Arm.
Nun war es also soweit: Wenn ich mir nicht sofort irgendeine blöde Ausrede einfallen ließ, würde ich ihr nun mein intimstes Geheimnis anvertrauen. Innerlich rang ich noch immer um den ersten Satz. Ich suchte nach einem Einstiegssatz, der mir etwas Zeit geben konnte, der vielleicht schon ganz grob die Richtung vorzeichnete, in die das Gespräch gehen würde, der aber andererseits alles noch weitgehend im Dunkeln ließ.
Da fiel mir unser kleines Erlebnis beim Baden ein: Da hatte sie mich doch tatsächlich angepinkelt, als ich sie im Wasser auf dem Arm umhertrug und mit ihr herumalberte. Ich hatte natürlich nicht so viel davon mitbekommen – im Wasser verteilt sich das ja sehr schnell – aber ein klein wenig Wärme spürte ich schon. Was mir daran Hoffnung machte, war, dass es ihr nicht unangenehm zu sein schien. Sie machte sich nur Gedanken über mich und darüber, ob es mir unangenehm gewesen sein könnte. “Wenn die wüsste”, sagte ich mir in dem Moment und lächelte sie an und versicherte ihr, dass es für mich kein Problem war.
Also beschloss ich, mich auf dieses Erlebnis zu beziehen und begann: “Ich hab’ Dich doch neulich mal gefragt, ob es schlimm wäre, wenn ich da so einen kleinen Tick hätte. Weißt Du noch, gestern beim Baden, als Du mich da angepullert hast?”
“Ja, wieso? War Dir das doch unangenehm?”
“Nein, gar nicht. Ich wollte Dir sagen, dass mir das sehr gut gefallen hat. Und…” Bis hierher ging es noch recht leicht, doch plötzlich schnürte sich mir die Kehle zu. Ich geriet ins Stocken und meine Augen wurden langsam aber sicher feucht. “OK, das ist doch nicht schlimm, was ist denn mit Dir?” fragte sie. Nun war es wirklich so weit, nun musste es raus. Aber alle Ängste gipfelten in diesem Augenblick und so brauchte ich eine Weile, bis ich endlich weitersprechen konnte. “Ich trage manchmal gern Windeln”, quälte ich hervor. Ab diesem Moment konnte ich meine Emotionen kaum noch kontrollieren.
Sie fragte mich ungläubig, warum ich denn gern Windeln tragen wollte, ich brauchte sie doch schließlich nicht, soviel wusste sie ja nach den knapp drei Monaten mit mir. Also versuchte ich, ihr zu erklären, dass ich einfach das Gefühl mochte und eben dann und wann gern welche trug.
Diese Unterhaltung ging noch eine Weile so weiter, wobei sie meist sehr kurze Fragen stellte, die ich ebenso kurz unter Schluchzen zu beantworten versuchte.
Natürlich kam auch die Frage auf, seit wann ich denn diesen Wunsch hätte, und ob ich denn Windeln für mich hätte. Ich sagte ihr, dass ich dieses Interesse an Windeln schon seit sehr langer Zeit mit mir herumtragen würde, und dass ich welche im Kleiderschrank hätte. Seit ich mit ihr zusammen war, hatte ich jedoch meine Windeln nicht mehr angerührt. Aber der Wunsch danach war im Laufe dieser Wochen und Monate wieder stärker geworden.
Am Ende drückte sie mich ganz fest und sagte mir, dass es für sie in Ordnung wäre, irgendeine kleine Macke hätte ja schließlich jeder. Sie sei sehr glücklich, dass es nichts Schlimmes sei, immerhin hatte sie sich nach meinen ganzen unklaren Andeutungen schon die komischsten Geschichten zusammengereimt. Besonders glücklich machte es sie aber, dass ich das Vertrauen aufgebracht hatte, ihr das alles überhaupt zu erzählen.
Dann folgten jedoch noch zwei Sätze, die mich zunächst doch wieder sehr traurig machten. Wahrscheinlich bekommt jeder, der seiner Liebsten das erste Mal von einer solchen Vorliebe erzählt, diese zwei Sätze in irgendeiner Form zu hören. Ich hätte sicher in der umgekehrten Situation etwas ganz Ähnliches gesagt. “Das mit Deinen Windeln ist doch nicht schlimm, vielleicht geht das ja auch irgendwann wieder einfach so weg, Du hast ja jetzt mich. Aber auch wenn nicht, solange Du nicht irgendwann willst, dass ich auch welche tragen soll, ist es für mich absolut in Ordnung.”
Diese letzten Sätze machten das Chaos in meinem Kopf nicht gerade besser. Einerseits war ich natürlich überglücklich, dass ich endlich den Mut aufgebracht hatte, mit Ihr über all das zu reden. Sie hatte es ja auch sehr gut aufgenommen. Aber dann kam doch noch die deutliche Ansage, sie wollte das nicht probieren. Und am liebsten wäre es ihr auch, ich würde es bald nicht mehr brauchen.
Dann gingen wir schließlich ins Bett und irgendwann konnte auch ich einschlafen. Am nächsten Tag musste sie wie immer sehr früh aufstehen, so dass wir nicht mehr miteinander reden konnten, da ich noch einige Stunden Zeit hatte, bis auch ich zur Arbeit musste.
Den ganzen Tag über fand ich keine Ruhe und konnte mich auf nichts richtig konzentrieren. Also schickte ich ihr folgende Kurzmitteilung: “Huhu mein Schatz, ich hoffe, ich habe dich gestern nicht zu sehr verschreckt. Aber ich wollte es nicht länger für mich behalten. Ich hoffe, Du denkst nun nicht schlecht von mir, denn ich liebe dich von ganzem Herzen! Dein …”
Kurz danach erhielt ich folgende Antwort: “Huhu! Nein, Du hast mich gar nicht verschreckt, das ist nur alles noch ganz neu für mich. Ich liebe dich auch von ganzem Herzen! Deine …”
Nach dieser Antwort fühlte ich mich schon gleich etwas besser. Am Abend hatten wir dann wieder ein sehr langes intimes Gespräch. Am Schluss war ich dann wirklich happy und voller Hoffnung, dass alles ein gutes Ende nehmen würde. Ich hatte ihr alles erzählt, sie hatte mich nicht deswegen verlassen und es war nun auch klar, dass ich auch zukünftig nicht mehr auf meine Windeln verzichten müsste. Wie ihre Rolle dabei aussehen würde, war zu diesem Zeitpunkt jedoch noch vollkommen offen.
Am folgenden Morgen schickte ich ihr dann noch die folgende Kurzmitteilung: “Guten Morgen mein Schatz, ich bin so froh, dass wir uns gestern über alles unterhalten haben. Das war für mich vielleicht unser schönster Abend bisher! Kuss, …”

Nach diesen beiden ereignis- und tränenreichen Tagen kam das Thema Windeln jedoch eine Weile lang nicht mehr auf. Als wir dann aber eines Abends im Bett lagen, bat sie mich plötzlich, ihr doch nun endlich Mal meine Windeln zu zeigen, sie hätte sie ja noch gar nicht zu Gesicht bekommen. Nun stiegen leider wieder die alten Ängste in mir auf. Seit meinem intimen Bekenntnis waren schon einige Wochen vergangen und wir hatten seither nicht mehr darüber gesprochen. Umso mehr war ich erstaunt und eigentlich auch erfreut, dass sie mich jetzt danach fragte – dass sie also jetzt die Initiative ergriff. Trotzdem traute ich mich erst nicht und wollte es ihr schon ausreden. Sie ließ aber einfach nicht locker und so trottete ich schließlich aus dem Wohnzimmer, wo wir ja auf der Schlafcouch schliefen, in mein eigentliches Schlafzimmer und zog mir dort hinter verschlossenen Türen eine Windel an. Das Rascheln und Knistern schien mir ohrenbetäubend laut zu sein, also zog ich meine Unterhose darüber. So konnte man von der Windel fast nichts mehr sehen und das Rascheln war etwas gedämpft. Ich musste noch einige Zeit mit mir ringen, bevor ich endlich die Tür öffnen und wieder zurück ins Wohnzimmer watscheln konnte.
Als sie mich sah, fing sie an zu lachen, und ich wollte schon umkehren oder besser irgendwo in einer Ecke einfach im Boden versinken. Aber dann kam die erlösende Frage: “Hihi, Du hast ja gar keine Windel an, traust Du Dich doch nicht?” Ich war augenblicklich erleichtert: Das war es also, sie lachte mich nicht wegen der Windel aus, sondern weil sie dachte, ich hätte mich doch nicht getraut. “Doch hab’ ich”, entgegnete ich. “Dann zeig sie mir doch Mal. Und zieh endlich die doofe Unterhose aus!” Ich war nun so durcheinander, dass ich nicht mehr viel nachdenken konnte. Ich zog sie also aus und hüpfte schnell zu ihr auf die Couch und unter die Decke.
“Warum wolltest Du sie mir denn nicht zeigen? Du siehst doch richtig süß aus damit!” Ich konnte darauf nicht mehr antworten. Wir kuschelten uns aneinander und streichelten uns vorsichtig. Etwas verlegen fühlte sie auch immer wieder kurz nach meiner Windel. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich einschlafen konnte, ich war einfach viel zu aufgeregt. Als am Morgen wieder in aller Frühe der Wecker klingelte, lagen wir noch immer in Löffelchenstellung zusammen. Nun war ich mir endlich sicher: Es war in Ordnung für sie – zumindest an und zu war es in Ordnung, wenn ich meine Windeln trug. Ob sie nun eines Tages mitmachen würde oder nicht, ich würde nicht mehr verzichten müssen und sie hatte auch offenbar keine Berührungsängste. Erst viel später erzählte sie mir, dass sie die Zeit gebraucht hatte, um über alles in Ruhe nachzudenken. Ich fand es super, dass sie mich dann schließlich, als sie sich bereit fühlte, von sich aus darauf ansprach. Das zeigte mir sehr deutlich, dass sie sich wirklich damit auseinandergesetzt hatte und vor allem auch verstand, dass es für mich eine sehr wichtige Sache war – eben keine fixe Idee, die man heute hat und am nächsten Tag wieder vergisst.

In den folgenden Wochen habe ich wohl das eine oder andere Mal wieder nachts Windeln angehabt. Ganz genau weiß ich das gar nicht mehr. Plötzlich kam sie an einem Abend zu mir und flüsterte mir verschwörerisch ins Ohr, sie wollte heute Abend auch einmal eine “Pampers” anprobieren. Dieser Schritt kam für mich wieder sehr überraschend, natürlich freute ich mich sehr darüber und bot ihr meine Hilfe beim Anziehen an – Wickeln nannten wir das zu dieser Zeit noch nicht.
Als der Zeitpunkt des Zubettgehens gekommen war, wurde sie plötzlich hektisch. Auf einmal musste alles ganz schnell gehen. Also schnell eine Windel aus dem Schrank geholt, ausgebreitet, drauf gesetzt, hochgeklappt und zugeklebt. Dann ganz schnell die Decke drüber, Licht aus, gute Nacht! Naja, vorm Lichtausmachen hatte ich immerhin noch die Zeit, mir auch eine anzuziehen.
Im ersten Moment hatte ich mich natürlich sehr darüber gefreut, dass sie es nun auch einmal probieren wollte; und das ganz ohne, dass ich sie danach gefragt hätte. Aber nun hatte ich das Gefühl, sie würde es nur für mich machen und offensichtlich war es ihr ziemlich unangenehm. Also rechnete ich die ganze Nacht über damit, dass sie mich gleich wecken würde, damit ich ihr die Windel wieder abnähme, oder dass sie einfach selbst aufsteht, im Bad verschwindet und ohne zurückkommt. Aber das passierte nicht. Im Gegenteil, sie muss sogar – anders als ich in dieser Nacht – ziemlich gut geschlafen haben. Am nächsten Morgen kuschelten wir noch eine ganze Weile in unseren Windeln, bis sie schließlich doch ins Bad ging, weil sie sich nicht nassmachen wollte.

Das haben wir dann in den folgenden Wochen noch einige Male wiederholt und es schien ihr jedes Mal etwas besser zu gefallen. Ich durfte mir dann auch beim Wickeln immer mehr Zeit lassen und so wurde dann dieser Vorgang auch immer intimer…
Mich wickeln wollte sie nicht, lieber nur zugucken. Jeden Morgen hatten wir natürlich auch das gleiche Problem: Sie musste, wollte aber nicht in die Windel machen und musste sie also wieder ausziehen, um aufs Klo zu gehen. Ich versuchte gelegentlich, sie zu überreden, doch wenigstens zu versuchen, ob sie nicht doch in die Windel pullern könnte. Dann müsste sie nicht immer so früh aufstehen und wir hätten mehr Zeit zum Kuscheln.
Sie hat es dann wohl auch das eine oder andere Mal versucht, aber es wollte nicht recht gelingen.

Dann rückte allmählich unser erster gemeinsamer Urlaub näher: Zwei Wochen im Ferienhaus eines meiner Freunde in Fischland. Eines Abends unterhielten wir uns kurz vorm Einschlafen über die letzte Nacht in Windeln. Offenbar gefiel es ihr mittlerweile doch schon soweit, dass sie mit vorschlug, ich sollte doch auch für den Urlaub welche einpacken. Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen, nur war mein Vorrat schon fast komplett aufgebraucht. Es waren nur noch wenige Tage bis zur Abfahrt, also kam Bestellen nicht in Frage. Das wäre nie rechtzeitig angekommen. Aber die Idee, im Urlaub ein wenig mit Windeln experimentieren zu können ließ mich nicht mehr los. Nicht, dass ich die Idee nicht auch schon selbst gehabt hätte, aber ich hatte mich nicht getraut, selbst diesen Vorschlag zu machen.

In meiner Not ging ich dann am nächsten Tag in das Sanitätshaus zwei Häuserblöcke unsere Straße hinunter. An dem Laden lief ich regelmäßig auf dem Weg zum S-Bahnhof vorbei und hatte natürlich auch schon am Schaufenster gelesen, dass sie speziell auch auf “Inkontinenzversorgung” spezialisiert sind. Nun ja, etwas mulmig war mir dabei schon – wie immer – aber ich hatte ein Ziel und musste da durch. Ich ging also hinein und fragte die mittelalterliche Verkäuferin direkt nach “Windeln für Erwachsene”. Leider war das offenbar nicht das richtige Schlüsselwort, jedenfalls wollte sie mir außer Einlagen allerhöchstens noch Pants anbieten – falls es sehr schlimm wäre mit der Inkontinenz. Ich wollte es fast schon aufgeben, als ich mehr durch Zufall dann offensichtlich das richtige Schlüsselwort fand: Ich wollte Windeln, die mehr wie Pampers aussähen. “Achsooooo, sowas meinen Sie. Ja, da muss ich mal sehen, was wir da noch haben.” Sie ging zu einem Schrank mit richtigen Klapptüren und ließ mich hineinsehen. Da waren vielleicht sechs Pakete drin, alles durcheinander: verschiedene Marken und Größen. Sie würde sich da nicht so auskennen, aber diese wären wohl Grüße M und diese dort stärker als jene. OK, dass sie keine Ahnung hatte, war mir nicht ganz verborgen geblieben, allerdings kannte ich diese Windelsorten auch nicht. Die üblichen großen Marken waren jedenfalls nicht darunter.
Froh, dann wenigstens nicht mit leeren Händen wieder gehen zu müssen, entschied ich mich für ein Paket Abri-Form irgendwas, also nicht die X-Plus, sondern was Dünneres. Da das wohl alles Restposten waren, war der Preis auch überraschend niedrig, ich glaube 14 Euro für 25 Stück, oder wie viele das dann eben waren. Netterweise stopfte sie mir das Paket noch in eine annähernd durchsichtige weiße Tüte und ich zog von dannen.
Das bekommt man also in einem Sanitätshaus, das sich nach eigenen Angaben mit Inkontinenzversorgung besonders gut auskennt – naja.

Das war dann mal der erste Teil unserer Geschichte.

Zu dem Urlaub in Fischland habe ich nicht so viel zu erzählen, was hier relevant wäre. Es war immerhin vor allem mein erster Urlaub mit meiner ersten Freundin! Da gab es so viel Spannendes und Neues, dass die Sache mit Windeln dann doch ziemlich nebensächlich war. Aber wir haben sie natürlich benutzt, nicht alle, aber einige. Unter anderem waren wir auch einmal gewindelt auf einer Radtour. Die endete allerdings nach wenigen Kilometern, weil mein Tretlager brach und ich nur noch schieben konnte. Ob das an den Windeln lag? Dabei waren die doch noch ganz trocken, ehrlich!

Euer Eldi.

Über Eldi

Ich organisiere seit Anfang 2009 mit meiner Freundin zusammen den Berliner Windelstammtisch. Seit wir uns beide in dieser Szene herumtreiben, haben wir jede Menge liebe und interessante Menschen aus der ganzen Republik kennengelernt.

6 Kommentare zu Wie ich es meiner Freundin erzählt habe

  1. Andi sagt:

    Hallo eldi,

    Tolle schilderung deiner erlebnisse.
    Bei mir war es fast ident. Echt witzig.
    Wir tragen beide ab und zu windeln in der nacht.
    Auch meine frau mag aber nicht wirklich hineinpinkeln obwohl ich auch schon manchmal gesagt habe sie solle es doch einfach malmprobieren. Aber ich will sie na auch nicht zu etwas drängen das sie nicht mag.
    Wie war das dann bei euch?
    Hat es deine freundin dann doch mal probiert?
    Gefällt es ihr mittlerweile?

    Ich wünschte meine frau würde es einfach mal probieren.

    Über eine antwort von dir würde ich mich freuen.

    Lg andi

  2. Max 14 Jahre alt sagt:

    Ich muss echt sagen das ich es auch liebe windel zu zragen ,ich mag es nicbt da rein zu machen sondern sie einfach zu tragen es ist einfach ein gefühl das ich mag , nur leider bin ich etwas dicker vom körper her und habe keine freundin meine eltern würden es nicht verstehen und ich selber habe keine windel ich würde mir gerne welche kaufen nur ich weiss nicht wo und wie weil ich kann ja keine kleinen windeln für babys tragen also kann mal bitte jemand hier eine webseite oder ein prudukt senden dass solche windel herstellrlt ich bin 14 jahre alt

  3. Marc sagt:

    Hallo Eldi,

    das hast Du wirklich sehr schön und einfühlsam beschrieben und ich kann jede Deiner Zeilen voll nachempfinden. Ich habe zurzeit leider nicht so ein Glück. Nachdem ich es nach langer Unterdrückung meiner DL-Leidenschaft meiner Frau (nach 10 Jahren Ehe) vor kurzem erzählt habe, hat sie leider nicht so „abgeklärt“ reagiert. Wir sind zwar noch zusammen, doch ist es zur Zeit sehr sehr schwierig…

    LG

    Marc

    • Hans sagt:

      Hmmm
      Schade. Der Partner sollte schon damit klar kommen. Ansonsten hast du damit viel zu lange Last mit. Und irgendwann schwappt das zu einer oder der anderen Seite über.

      Ich habs meinem Partner auch erzählt und – zum Glück und wie erwartet – wir haben damit keine Probleme. Gehört aber nur mir mein DL Teil. Partner kann damit nichts anfangen. s ok.

  4. luciana48 sagt:

    hi ich beneide dich so sehr

  5. elasan sagt:

    Hi eldi,

    das hast du riesig schön geschrieben, ich konnte es richtig „miterleben“. Ich freue mich für euch, dass es so gekommen ist und ihr seid Jahren zusammen glücklich seid – gesucht und gefunden 🙂 – so soll es sein.

    Viele Grüße
    elasan

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